Das museumspädagogische Programm des Ruhr Museums wendet sich an alle Besucher: an Erwachsene, an Kinder, an Jugendliche und an Menschen mit Behinderungen. Museumsgespräche, Führungen, Workshops, Exkursionen, Kurse, Schmiedevorführungen, Aktionstage und mobile Museumsanimationen laden die Besucher zu aktiven und vielfältigen Auseinandersetzungen mit den Objektwelten und Ausstellungsthemen des Museums ein.
Das Angebot bezieht sich thematisch vor allem auf die Erd- und Naturgeschichte, die Vor- und Frühgeschichte sowie die Kultur-, Sozial- und Industriegeschichte des Ruhrgebietes. Darüber hinaus werden aber auch allgemeine natur- und kulturhistorische Themen angeboten, die sich aus den überregionalen Sammlungen des Museums und Themen der Sonderausstellungen ergeben. Auch die klassischen Museumsaufgaben Sammeln, Erhalten, Erforschen, Zeigen und Vermitteln sind Gegenstand unserer Bildungsarbeit, um die Arbeit des Museums für Besucher transparent zu machen. Im Dialog mit den Besuchern soll die vielschichtige Bedeutung der Museumsgeschichte erfahrbar werden.
Ziel aller Bildungsangebote ist es, das Ruhr Museum zu einem Ort der kreativen und lebendigen Begegnung mit den Museumsdingen aus vergangenen Zeiten und fremden Kulturen zu machen zu einem Ort des Sehens, des Entdeckens, des Erinnerns, des Kommunizierens und des vergnüglichen Lernens.
Bis zur Eröffnung der Dauerausstellung und der museumspädagogischen Räumlichkeiten (Herbst 2009) finden die Veranstaltungen überwiegend in den Außenstellen des Museums statt. Die Stiftung Zollverein bietet aber schon jetzt regelmäßig Gruppenführungen zu unterschiedlichen Themen über das Zollvereingelände an, vor allem zum "Weg der Kohle" über den Denkmalpfad Zollverein.