Ruhr Museum

Kokskohlenbunker

Der Kokskohlenbunker der Zeche Zollverein, Schacht XII, steht in unmittelbarer Nachbarschaft zur Kohlenwäsche, dem Hauptgebäude des Ruhr Museums. Die beiden Gebäude sind durch Bandbrücken miteinander verbunden. Durch diese wurde die in der Kohlenwäsche vom tauben Gestein getrennte und klassierte Kohle auf Förderbändern transportiert und im Kokskohlenbunker zwischengelagert. Von hier aus gelangte sie entweder über weitere Bandbrücken in die nahegelegene Kokerei Zollverein oder in die unter dem Kokskohlenbunker wartenden Eisenbahnwaggons, die sie in den Handel brachten.

In den Jahren 2008 und 2009 wurde die unterste Ebene des Kokskohlenbunkers, die sogenannte Trichter- oder Verteilerebene zu einem multifunktionalen Raum für unterschiedliche Belange des Ruhr Museums umgebaut. Hier finden vor allem die museumspädagogischen Veranstaltungen statt, aber auch Vorträge, Diskussionsveranstaltungen, Empfänge und Besprechungen.

Der ca. 200 qm große Raum beeindruckt durch die sechs großen Trichter in der Decke, die den Abschluss der darüberliegenden riesigen Kohlebunker bilden. Der helle, tageslichtdurchflutete Raum ist mit modernster Medientechnik ausgestattet und verfügt über separate sanitäre Einrichtungen und Garderobe. Durch eine flexible, schalldichte Wand kann der Raum für getrennte Veranstaltungen oder mehrere Arbeitsgruppen mit einer ebenfalls flexiblen Bestuhlung als Vortragssaal für bis zu 150 Personen genutzt werden. Der Veranstaltungsraum in 6 Meter Höhe ist mit Treppe und Aufzug barrierefrei mit dem Erdboden und über eine Brücke direkt mit der Dauerausstellung des Ruhr Museums in der Kohlenwäsche verbunden.  Er bietet damit optimale Voraussetzungen vor allem für museumspädagogische Veranstaltungen.

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