Ruhr Museum

Aufbruch im Westen. Die Künstlersiedlung Margarethenhöhe

Das Katalogbuch zeigt mit mehr als 300 Abbildungen und Texten den Alltag, das Leben und Werke namhafter Künstlerinnen und Künstler, die in den 1920er und 1930er Jahren in der Gartenstadt Margarethenhöhe in Essen die gleichnamige Künstlersiedlung gegründet haben. Sie gehörten mit Darmstadt-Mathildenhöhe und Dresden-Hellerau zu den bedeutendsten Künstlersiedlungen in Deutschland. Einmalig ist die umfassende künstlerische und kunsthandwerkliche Zusammensetzung des Künstlerkreises. Neben dem Grafiker Hermann Kätelhön gehörten ihm die Bildhauer Josef Enseling und Will Lammert, die Buchbinderin Frida Schoy, die Goldschmiedin Elisabeth Treskow, der Fotograf Albert Renger-Patzsch sowie die Maler Kurt Lewy und Joseph Albert Benkert an. Seine Gründung bestimmte die Entwicklung der Industriestadt Essen zur Kulturmetropole des Ruhrgebiets und begründete in den 1920er Jahren ihre Geschichte als Folkwangstadt. Dieses künstlerische Experiment ist als "Westdeutscher Impuls" in die Kulturgeschichte eingegangen und wird 2019 im Rahmen des Jubiläums "100 jahre bauhaus im westen" gefeiert.

Der Katalog ist erschienen im Klartext Verlag Essen zur gleichnamigen Ausstellung, die vom 8. April 2019 bis 5. Januar 2020 im Ruhr Museum gezeigt wird.