Ruhr Museum

SURVIVORS. Faces of Life after the Holocaust

Erfolgreiche Ausstellung gibt es nun auch virtuell

Rund 40.000 Besucherinnen und Besucher, internationales Medieninteresse und zufriedene Kooperationspartner in NRW, Berlin und Jerusalem: Am 13. September 2020 endete die Ausstellung „SURVIVORS. Faces of Life after the Holocaust“ in der Mischanlage auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein nach zweimaliger Verlängerung. Anlässlich des 75. Jahrestages der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau war die Schau mit Portraits von 75 Holocaust-Überlebenden des international renommierten Fotografen Martin Schoeller im Januar 2020 im Beisein von Bundeskanzlerin Angela Merkel und NRW-Ministerpräsident Armin Laschet eröffnet worden.

Um dieses wichtige Projekt gegen das Vergessen fortzuführen und das Thema insbesondere für die junge Generation interessant zu machen, haben Martin Schoeller und Anke Degenhard, eine der Kuratorinnen der Ausstellung, einen Virtual-Reality-Rundgang durch die Ausstellung realisiert. Die 40-minütige Tour wird von Schoeller selbst als Guide begleitet und beinhaltet Statements der letzten noch lebenden Zeitzeugen sowie weitere Film- und Infobeiträge. Sie kann über VR-Brillen, auf Smartphones oder Tablets abgespielt werden. Bildungseinrichtungen in Deutschland erhalten über den YouTube-Link https://youtu.be/5yeUf0FAaXM ebenso die Möglichkeit, den Rundgang als Kick-off für den Geschichtsunterricht zu nutzen, um junge Menschen immer wieder zur Auseinandersetzung mit dem Holocaust und dem Thema Antisemitismus zu bewegen.

"SURVIVORS“ ist ein Projekt der Stiftung für Kunst und Kultur Bonn und der Internationalen Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Kooperation mit der Stiftung Zollverein und dem Ruhr Museum. Kuratorinnen waren Anke Degenhard und Vivian Uria. Das Projekt wurde initiiert vom deutschen Freundeskreis von Yad Vashem unter Kai Diekmann und wurde unterstützt und finanziert von der RAG-Stiftung.

SURVIVORS